Covid: Wie geht es jungen Berufsabgänger*innen ?

Interpellation von Luzian Franzini und Andreas Hürlimann im Zuger Kantonsrat 

Schweizweit ist die Arbeitslosigkeit so hoch wie seit zehn Jahren nicht mehr. Auch im Kanton Zug ist die Arbeitslosenquote mit 3.7 auf einem Höchststand. Im Vergleich zum Vorjahr sind rund ein Drittel mehr Personen auf der Stellensuche.
Die wirtschaftliche Unsicherheit aufgrund der Corona Situation lässt befürchten, dass viele Lehrabgänger ihre Lehre ohne Anschlusslösung abschliessen. Auch gut ausgebildete junge Berufsleute oder Absolvent*innen von Universitäten oder Hochschulen haben Mühe,  den Einstieg ins Berufsleben zu finden. Statt nur mit Gleichaltrigen konkurrieren sie nun häufiger mit berufserfahrenen Erwachsenen, die ihre Arbeit verloren haben. Untersuchungen zeigen, dass Personen, welche in einer Krise ihre Stelle verlieren auch Jahre später noch benachteiligt sind.

In diesem Zusammenhang stellen die Interpellanten folgende Fragen:

1. Wie beurteilt der Regierungsrat den Zuger Arbeitsmarkt für junge Menschen während der Covid-Pandemie ?
2. Wie viele Lehrabgänger haben im Kanton Zug im Jahr 2020 keine Anschlussstelle gefunden ? Wie hoch waren diese Zahlen im Vorjahr ? Welche Zahlen erwartet der Regierungsrat fürs Jahr 2021?
3. Wie beurteilt der Regierungsrat die Situation für Lernende, insbesondere für diejenigen im Abschlussjahr und in Branchen, welche von Schliessungen betroffen sind?
4. Wie beurteilt der Regierungsrat die finanzielle Situation berufstätiger Studierender ?  Hat sie sich aufgrund der angespannten Konjukturlage verschlechtert ?
5. Wie viele Stipendiengesuche wurden im Jahr 2020 eingereicht ? Erwartet der Regierungsrat aufgrund der Covid-Pandemie einen Anstieg im Jahr 2021?
6. Welche Massnahmen ergreift der Regierungsrat, um junge Menschen in Zeiten der Pandemie im Berufseinstieg zu unterstützen ?

 

 

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